Adress-Finder
Passende Firmen nach Branche und Region finden
Der Adress-Finder liefert zu einer Branche und einem Ort eine Liste passender Firmen. Grundlage sind Geodaten mit Kategoriezuordnung, sodass ein „Zahnarzt" auch dann gefunden wird, wenn die Praxis „Dr. Müller" heißt und das Wort Zahnarzt nirgends im Namen steht. Statt Suchmaschinen-Treffer einzeln abzuschreiben, entsteht in einem Durchgang eine strukturierte Liste, die sich direkt weiterverarbeiten lässt.
Je Suche erscheinen bis zu 40 Treffer, und der Umkreis lässt sich stufenlos zwischen 1 und 50 Kilometern einstellen oder bundesweit öffnen.
Sie geben Branche und Ort ein, grenzen den Radius ein und schließen über Ausschlussbegriffe unerwünschte Kategorien aus, etwa Kliniken bei der Suche nach niedergelassenen Praxen. Aus der Trefferliste übernehmen Sie einzelne Firmen oder die gesamte Auswahl in Ihren Bestand. Reine Suchen verbrauchen dabei kein Anreicherungs-Kontingent, erst die Übernahme in den Bestand zählt. Sie können also so oft und so breit suchen, wie es die Recherche verlangt, und erst dann festlegen, welche Firmen den Aufwand einer vollständigen Akte wert sind.
In der Trefferliste stehen Name, Anschrift und, soweit in den Geodaten vorhanden, erste Kontaktdaten, sodass sich schon vor der Übernahme abschätzen lässt, welche Firmen sich lohnen. Bereits im Bestand vorhandene Adressen werden erkannt, damit dieselbe Firma nicht ein zweites Mal in die Liste wandert. So bleibt der Fokus auf den wirklich neuen Kontakten, und das Anreicherungs-Kontingent fließt nicht in Dubletten.
Was es nicht tut: Der Adress-Finder kauft keine fertigen Adresslisten zu und liefert keine Privatadressen, sondern ausschließlich öffentlich als Unternehmen geführte Einträge.
Automatische Anreicherung
Website, Kontaktwege, Branche und Scoring ohne Nacharbeit
Jeder in den Bestand übernommene Datensatz wird im Hintergrund angereichert: Website, Kontaktwege, Branchenzuordnung und ein Scoring werden ergänzt, ohne dass Sie einzeln recherchieren müssen. Die Website stammt aus Google Places für die Region Deutschland, E-Mail und Telefon aus der Auswertung der Firmenwebsite, die Branche aus der Kategorie der Geodaten, und wo eine Eintragung besteht, kommt ein Abgleich mit dem Handelsregister hinzu.
Über die amtlichen Quellen kommen Handelsregister, Bundesanzeiger und ein B2B-Datendienst hinzu: Handelsregisternummer und aktueller Registerstatus, Rechtsform, Geschäftsführung, Stammkapital, Gründungsjahr und Unternehmensgegenstand. Wo ein Jahresabschluss veröffentlicht ist, werden Umsatz, Bilanzsumme, Eigenkapital und Jahresüberschuss ausgelesen — als Mehrjahresverlauf. Ergänzend, sofern verfügbar, LinkedIn- und Xing-Profil sowie der WZ-Branchencode.
Ein Credit entspricht genau einem angereicherten Firmendatensatz; ein erneuter Abruf desselben Datensatzes innerhalb von 30 Tagen kostet keinen weiteren Credit.
Sobald Sie eine Firma übernehmen, startet die Anreicherung automatisch und schreibt die gefundenen Felder in die Akte. Jedes ergänzte Feld trägt Quelle und Abrufdatum, sodass später nachvollziehbar bleibt, woher eine Angabe stammt und wie aktuell sie ist. Dieser Herkunftsnachweis ist die Grundlage für Auskunft und Information nach Art. 15 und Art. 14 DSGVO.
Das Scoring fasst die vorhandenen Merkmale zu einem Anhaltspunkt zusammen, wie gut ein Datensatz für die Ansprache geeignet ist, etwa ob eine Website und ein direkter Kontaktweg vorliegen. Fehlt eine Angabe an der Quelle, bleibt das Feld leer statt geraten, damit in der Akte nur steht, was tatsächlich belegt ist. Auf dieser Grundlage entscheidet der Vertrieb, welche Firmen zuerst angegangen werden, ohne jede Adresse einzeln nachprüfen zu müssen.
Was es nicht tut: Die Anreicherung greift auf keine gekauften Datenbanken und keine Bonitäts- oder Personendaten zu, sondern nur auf die genannten öffentlichen Quellen.
Firmenfinanzen und Register
Umsatz, Bilanz und Registerdaten direkt am Datensatz
Zu jeder eingetragenen Firma sammelt Wolfstrail die amtlich veröffentlichten Zahlen an einem Ort: Handelsregister und Bundesanzeiger liefern den aktuellen Registerstatus, die Rechtsform, die Geschäftsführung, das Stammkapital und den Unternehmensgegenstand. Aus dem Jahresabschluss werden die zentralen Kennzahlen ausgelesen und um berechnete Werte wie Eigenkapitalquote und Umsatzrendite ergänzt.
Die Finanzzahlen erscheinen als Mehrjahresverlauf, sodass Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf einen Blick sichtbar sind — Grundlage, um lohnende Firmen vor der Ansprache zu erkennen und nach Größe zu filtern.
Was es nicht tut: Wolfstrail ist keine Auskunftei; es zeigt ausschließlich amtlich veröffentlichte Unternehmensdaten, keine Bonitätsbewertung.
Verflechtungen
Wer besitzt wen — Eigentümer, Konzernbaum und Töchter
Wolfstrail deckt die Eigentümerstruktur einer Firma als interaktives Netz auf. Nach oben werden die Gesellschafter aus dem Handelsregister aufgelöst, und zwar mehrstufig: Gesellschafter der Gesellschafter, bis zur eigentlichen Konzernmutter. Nach unten kommen die Töchter aus dem GLEIF-LEI-Register hinzu, sodass zu einem Konzern die Beteiligungen sichtbar werden. Gemeinsame Eigentümer — etwa eine Stiftung, die mehrere Firmen hält — verbinden im Graph die betroffenen Unternehmen und machen verdeckte Zusammenhänge auf einen Blick erkennbar.
Sie wählen eine Firma aus und sehen nur deren Netz: die Eigentümerkette nach oben und die Töchter nach unten. Ein Klick auf eine eigene Firma öffnet den Datensatz. Die Daten werden automatisch aktuell gehalten, weil sich Beteiligungen und Register laufend ändern. Nimmt man einen recherchierten Lead ins CRM auf, bleibt die Verflechtung erhalten.
Quellen sind ausschließlich amtliche Gesellschafterlisten des Handelsregisters und das offene GLEIF-LEI-Register — beide öffentlich, mit Herkunftsnachweis. Ab Professional inklusive, in Solo und Starter als Add-on für 29 € im Monat zubuchbar.
Was es nicht tut: Börsennotierte Aktiengesellschaften im Streubesitz haben keine Gesellschafterliste; dort bleibt die Aufwärtsrichtung leer. Angezeigt werden nur amtlich gemeldete Beteiligungen, keine Schätzungen.
Ansprechpartner finden
Entscheider je Firma, mit verifizierter E-Mail und Telefon
Zu jeder eingetragenen Firma übernimmt Wolfstrail die Organvertreter aus dem Register — Geschäftsführung, Vorstand, Prokura und Inhaber — automatisch als Ansprechpartner, mit Rolle, Anrede und Ort. Auf Wunsch werden die Personen um eine verifizierte geschäftliche E-Mail und Telefonnummer ergänzt, DSGVO-konform über eine EU-Quelle, keine zugekauften Altbestände.
So steht am Datensatz nicht nur die Firma, sondern der richtige Gesprächspartner mit belastbarem Kontaktweg — ohne separate Recherche und ohne Wechsel in ein zweites Werkzeug.
Was es nicht tut: Für einen Teil der Top-Vorstände großer Konzerne gibt es kein belastbares Adressmuster; dort bleibt die persönliche E-Mail leer, statt eine unsichere zu raten.
Leads und Pipeline
Mehrere Pipelines, Phasen und Wiedervorlagen
Leads und Deals laufen durch frei definierbare Phasen, und zwar in mehreren parallelen Pipelines, etwa getrennt nach Neukundengeschäft und Bestandspflege. Jede Phase trägt eine Abschlusswahrscheinlichkeit, jeder Vorgang eine Wiedervorlage und ein lückenloses Aktivitätenprotokoll, sodass der Stand eines Deals jederzeit ablesbar ist.
Die Zahl paralleler Pipelines und Phasen ist nicht begrenzt; Sie bilden Ihren tatsächlichen Vertriebsprozess ab, statt ihn an ein festes Raster anzupassen.
Eine recherchierte Firma wird ohne Export und Reimport direkt zum Lead und wandert per Ziehen von Phase zu Phase. Fällige Wiedervorlagen erscheinen als Aufgabe, und jede Notiz, jeder Anruf und jede E-Mail landet am Vorgang. So geht zwischen Fund und Abschluss kein Datensatz und keine Quelle verloren.
Verlorene Deals verschwinden nicht, sondern behalten ihren Grund, sodass sich später auswerten lässt, an welcher Phase Vorgänge am häufigsten scheitern. Aus dieser Rückschau ergibt sich, wo im Prozess nachgesteuert werden muss, ohne dass dafür eine zweite Auswertung nötig ist. Weil jede Aktivität am Vorgang hängt, sieht auch ein Kollege, der übernimmt, sofort den vollständigen Verlauf.
Was es nicht tut: Die Pipeline erzeugt Angebote, stellt aber keine Rechnungen und wickelt keine Aufträge ab; sie endet mit dem gewonnenen oder verlorenen Deal.
Kampagnen und Mailgruppen
Segmente bilden, versenden, Reaktionen messen
Aus Firmen und Kontakten bilden Sie Empfängerlisten, versenden ein Massenmailing und werten die Reaktion in Öffnungen und Klicks aus. Reaktionen fließen zurück in die Pipeline, sodass ein Klick unmittelbar als Signal am Datensatz sichtbar ist und der Vertrieb nachfassen kann, solange das Interesse frisch ist.
Die Kanaltrennung ist fest eingebaut: Telefon, E-Mail und Post werden getrennt behandelt, weil § 7 UWG für sie unterschiedliche Regeln vorsieht.
Sie segmentieren den Bestand nach Branche, Region oder Tag, prüfen die Vorschau und lösen den Versand aus. Wer für den E-Mail-Kanal keine Freigabe hat, bleibt automatisch außen vor. Nach dem Versand sehen Sie je Empfänger, was geöffnet und geklickt wurde.
Empfänger, die sich abmelden, werden für künftige Aussendungen automatisch ausgenommen, und die Abmeldung bleibt am Datensatz vermerkt. Weil Listen aus dem laufenden Bestand entstehen, arbeiten Kampagne und Vertrieb mit demselben Datenstand, ohne dass Exporte zwischen zwei Werkzeugen hin- und hergeschoben werden. Eine ausgelöste Reaktion ist damit im selben System sichtbar, in dem später auch der Anruf dokumentiert wird.
Was es nicht tut: Die Kampagnen ersetzen keine Newsletter-Software für redaktionelle Massenaussendungen an Verbraucher, sie zielen auf den adressierten B2B-Vertrieb.
Firmen und Kontakte
Vollständige Kundenakte mit eigenen Feldern
Firmen und Ansprechpartner werden mit vollem Feldsatz geführt, ergänzt um frei definierbare Zusatzfelder und Tags. Eine Dublettenerkennung meldet, wenn ein Datensatz bereits existiert, und verhindert doppelte Akten, bevor sie entstehen.
Der Import aus Excel und aus anderen CRM-Systemen ist enthalten, sodass ein bestehender Bestand ohne Zwischenschritt und ohne Zusatzkosten übernommen wird.
Sie legen eine Firma an oder importieren eine Liste, ordnen Ansprechpartner zu und hängen Notizen, Aufgaben und Dokumente an die Akte. Über Tags und Zusatzfelder bilden Sie eigene Merkmale ab, nach denen sich später filtern und segmentieren lässt.
Beim Import ordnen Sie die Spalten Ihrer Datei den Feldern im CRM zu, sodass auch gewachsene Excel-Listen mit eigener Struktur übernommen werden, ohne sie vorher umzubauen. Jede Änderung an einer Akte bleibt nachvollziehbar, und Aufgaben lassen sich einzelnen Mitarbeitern zuweisen, damit klar ist, wer einen Kontakt betreut. Über Firmen und die zugehörigen Ansprechpartner entsteht so eine gemeinsame Sicht, an der das ganze Team arbeitet.
Was es nicht tut: Die Kontaktverwaltung synchronisiert sich nicht selbsttätig mit externen Adressbüchern; Änderungen entstehen dort, wo Sie sie vornehmen.
Dashboard
Frei anordenbares Cockpit
Das Dashboard besteht aus frei positionierbaren Widgets für Kennzahlen, Pipeline, Aufgaben und Aktivitäten. Jeder Nutzer richtet sich sein Cockpit selbst ein und behält die Kennzahlen im Blick, die für seine Rolle zählen.
Die Widgets lassen sich einzeln hinzufügen, entfernen und per Ziehen anordnen, sodass jede Ansicht ohne Programmierung entsteht.
Beim Anmelden zeigt das Cockpit, was als Nächstes ansteht: fällige Wiedervorlagen, offene Deals und die jüngsten Aktivitäten. Sie springen von dort direkt in den betreffenden Vorgang, ohne durch mehrere Ansichten zu wechseln. Der erste Blick am Morgen ersetzt damit die morgendliche Suche nach dem, was liegen geblieben ist.
Weil jeder Nutzer seine eigene Anordnung speichert, sieht die Geschäftsführung andere Kennzahlen als der Außendienst, ohne dass zwei getrennte Werkzeuge nötig wären. Die Widgets greifen auf denselben Datenbestand zu wie die übrigen Module, sodass eine Zahl im Cockpit und im Vorgang stets übereinstimmt. Ändert sich der Stand eines Deals, schlägt sich das ohne Zutun in den betroffenen Kennzahlen nieder.
Was es nicht tut: Das Dashboard erzeugt keine betriebswirtschaftlichen Auswertungen für die Buchhaltung, es verdichtet den Vertriebsstand, nicht die Finanzzahlen.
Automatisierung
Wenn-Dann-Regeln statt manueller Routine
Wiederkehrende Handgriffe laufen als Regel im Hintergrund: Wenn ein Deal in eine bestimmte Phase wechselt, gewonnen oder verloren wird oder ein neuer Lead entsteht, löst das eine oder mehrere Aktionen aus. Möglich sind das Anlegen einer Aufgabe, das Setzen eines Tags, die Zuweisung an einen Mitarbeiter, eine Benachrichtigung oder der Versand einer E-Mail. So bleibt kein Nachfassen liegen, nur weil niemand daran gedacht hat.
Jede Regel besteht aus einem Auslöser, optionalen Bedingungen — etwa Pipeline, Phase, Mindest-Dealwert oder Tag — und einer Liste von Aktionen. Ein Protokoll zeigt, welche Regel wann ausgelöst hat, sodass nachvollziehbar bleibt, was das System selbsttätig getan hat. Auch überfällige Aufgaben lassen sich als Auslöser nutzen, damit Liegengebliebenes automatisch eskaliert.
Was es nicht tut: Die Automatisierung trifft keine inhaltlichen Entscheidungen; sie führt aus, was Sie als Regel hinterlegt haben, und nichts darüber hinaus.
Angebote und Produkte
Vom Deal zum fertigen Angebot
Ein Produktkatalog mit Preisen und Steuersätzen bildet die Grundlage für Angebote. In einem Deal stellen Sie Positionen aus dem Katalog oder als freie Zeile zusammen, mit Menge, Einzelpreis, Rabatt und Mehrwertsteuer. Die Summen — netto, Steuer, brutto — berechnen sich fortlaufend, und der Dealwert übernimmt das Ergebnis automatisch.
Aus den Positionen erzeugen Sie mit einem Klick ein durchnummeriertes Angebot mit Empfängeranschrift, das sich als PDF drucken oder speichern lässt. Der Status eines Angebots — Entwurf, versendet, angenommen, abgelehnt — wird am Deal geführt, sodass der Vertrieb sieht, welches Angebot in welchem Stand ist.
Was es nicht tut: Angebote sind keine Rechnungen; das System wickelt keine Zahlung ab und ersetzt keine Buchhaltung.
Telefonie
Anrufe starten, protokollieren, eingehende zuordnen
Aus jeder Firmen- und Kontaktakte lässt sich ein Anruf direkt starten, und das Gespräch wird strukturiert protokolliert: Richtung, Dauer, Ergebnis und Notiz landen als Anrufeintrag am Datensatz und im Aktivitätenverlauf. So bleibt festgehalten, wer wann mit wem worüber gesprochen hat, ohne dass es in einer separaten Liste gepflegt werden muss.
Eingehende Anrufe lassen sich über eine Schnittstelle an das CRM melden. Das System ordnet die Rufnummer dem passenden Kontakt zu und legt den Anruf automatisch in der richtigen Akte ab. Die Anbindung funktioniert mit jeder Telefonanlage, die eine HTTP-Aktion auslösen kann.
Mit dem CTI-Add-on startet die Wahl per Klick direkt auf dem eigenen Tischtelefon oder Softphone — angebunden an sipgate, Placetel oder 3CX. Das Add-on kostet 15 € im Monat, ist einzeln zubuchbar und im Enterprise-Tarif enthalten.
Was es nicht tut: Wolfstrail ist keine Telefonanlage; es startet und dokumentiert Gespräche, führt sie aber nicht selbst.
Sequenzen
Mehrstufige Kadenzen über E-Mail und Aufgabe
Sequenzen versenden eine geplante Abfolge von Schritten an eine Empfängerliste — zeitversetzt nach Wartetagen. Ein Schritt kann eine E-Mail sein oder eine Aufgabe, etwa ein Anruf oder eine To-do für den Vertrieb. So entsteht eine wiederholbare Kadenz, die E-Mail und persönliche Ansprache kombiniert, statt nur automatisch zu mailen.
Der Versand läuft im Hintergrund über das Standard-Postfach des Workspace. Öffnungen und Klicks werden erfasst, Aufgaben-Schritte erscheinen als Wiedervorlage bei den Zuständigen. Wer antwortet oder abschließt, wird aus der Sequenz genommen.
KI-Assistenz
Formulieren und einschätzen mit lokalem Modell
Ein Sprachmodell unterstützt an den Stellen, an denen es Zeit spart: Es formuliert auf Wunsch einen E-Mail-Entwurf aus Empfänger und Anlass, und es fasst einen Deal zu einer kurzen Einschätzung mit Chancen, Risiken und nächster Aktion zusammen. Der Entwurf bleibt Vorschlag; Sie entscheiden, was gesendet wird.
Im Datenschutzmodus läuft die KI auf einem Server in Deutschland, ohne dass Inhalte an einen US-Dienst gehen. Wer die Verarbeitung über einen externen Anbieter zulassen möchte, schaltet sie ausdrücklich frei; ohne Freigabe bleibt es beim lokalen Modell.
Was es nicht tut: Die KI entscheidet nicht selbstständig und versendet nichts ohne Ihr Zutun; sie liefert Vorschläge, keine Handlungen.
Auswertungen
Rollenbasiertes Reporting und eigene Berichte
Neben dem Dashboard steht ein Reporting, das je nach Rolle andere Sichten zeigt: Geschäftsführung, Vertriebsleitung und Vertrieb sehen jeweils die für sie relevanten Kennzahlen — Umsatz, gewichteter Forecast, Gewinnrate, durchschnittlicher Verkaufszyklus, Pipeline-Trichter und ein Team-Leaderboard. Vertriebsziele je Person und für das Team lassen sich hinterlegen und gegen den Ist-Stand messen.
Mit dem Bericht-Baukasten stellen Sie eigene Auswertungen zusammen: Datensatz, Kennzahl und Gruppierung wählen, das Ergebnis erscheint als Balkendiagramm und Tabelle und lässt sich als CSV exportieren oder als Bericht speichern.
Nachvollziehbarkeit und Datenschutz-Werkzeuge
Änderungshistorie, Zusammenführen und Betroffenenrechte
Jede Änderung an einer Firma, einem Kontakt, einem Lead oder einem Deal wird feldgenau protokolliert: Wer hat wann welchen Wert von alt auf neu geändert. Diese Änderungshistorie steht an jedem Datensatz und workspaceweit zur Verfügung und macht nachvollziehbar, wie ein Bestand über die Zeit entstanden ist.
Dubletten bei Kontakten und Leads führen Sie zusammen, wobei Aktivitäten, Aufgaben, Tags und Verknüpfungen erhalten bleiben und nur der doppelte Datensatz verschwindet. Für die Rechte betroffener Personen sind zwei Werkzeuge eingebaut: eine vollständige Datenauskunft je Datensatz als Datei und die endgültige Löschung mit einem anonymen Protokolleintrag als Nachweis.
Kalender und App
Termine synchronisieren, unterwegs arbeiten
Termine synchronisieren sich in beide Richtungen über CalDAV, sodass Wolfstrail mit Nextcloud, iCloud oder dem Google Kalender denselben Stand hält. Neu angelegte Termine wandern in den externen Kalender, dort eingetragene erscheinen im CRM. Für Microsoft-365-Postfächer besteht zusätzlich eine direkte Kalenderanbindung. Über Calendly gebuchte Termine erscheinen automatisch als Termin und Aktivität am passenden Kontakt.
Die Oberfläche lässt sich als App auf dem Startbildschirm installieren und öffnet auch ohne Verbindung die zuletzt geladenen Ansichten, sodass unterwegs kein leerer Bildschirm entsteht.
Entwickler-API
Programmatischer Zugriff auf den gesamten Bestand
Als zubuchbares Add-on steht eine REST-API bereit, über die sich Firmen, Leads, Kontakte und Deals anlegen, lesen, ändern und löschen lassen — dazu die Aktionen Anreicherung und Firmensuche. So binden Sie Wolfstrail an eigene Anwendungen, an einen Onlineshop oder an Automatisierungswerkzeuge an, ohne den Umweg über Exporte.
Die Authentifizierung läuft über API-Schlüssel, die Sie selbst erstellen und widerrufen. Eine vollständige OpenAPI-3.0-Spezifikation und eine interaktive Dokumentation liegen bei, sodass sich Endpunkte direkt ausprobieren lassen. Das Add-on kostet 9,90 € im Monat und ist monatlich kündbar.
Was es nicht tut: Die API greift ausschließlich auf den eigenen Workspace zu; jeder Schlüssel ist an genau einen Mandanten gebunden.
Integrationen-Marktplatz
Verbindungen aktivieren, einrichten und wieder entfernen
In den Einstellungen bündelt ein Marktplatz alle Integrationen an einem Ort. Jede Verbindung wird pro Workspace aktiviert, eingerichtet und bei Bedarf wieder entfernt; die zugehörige Funktion greift erst, wenn die Integration aktiv und vollständig konfiguriert ist. Verfügbar sind Messaging über WhatsApp Business und SMS (GatewayAPI), Benachrichtigungen in Slack und Microsoft Teams, Terminbuchung über Calendly sowie Dateiablage aus OneDrive und Google Drive.
Drei Premium-Integrationen sind einzeln zubuchbar und im Enterprise-Tarif enthalten: Telefonie (CTI) mit Click-to-Call über sipgate, Placetel oder 3CX, Buchhaltung mit lexoffice und sevDesk sowie E-Signatur über Documenso. Ausgehende Ereignisse wie ein gewonnener Deal lassen sich automatisch nach Slack oder Teams melden; eingehende Nachrichten und Buchungen legt das System als Aktivität am passenden Kontakt ab.
Was es nicht tut: Zugangsdaten liegen verschlüsselt und sind nur Administratoren zugänglich; ohne aktivierte Integration bleibt die jeweilige Funktion unsichtbar.
Rollen und Rechte
Systemrollen, eigene Rollen und feingranulare Berechtigungen
Neben den festen Systemrollen — Inhaber, Administrator, Manager, Mitglied und Betrachter — lassen sich eigene Rollen frei definieren: ein Name, eine Basisrolle und eine Auswahl aus einem feingranularen Rechtekatalog, gruppiert nach CRM, Daten, Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Verwaltung. Solche Rollen werden Nutzern wie eine Systemrolle zugewiesen.
Zusätzlich bündeln Gruppen einzelne Rechte, und je Nutzer lassen sich einzelne Berechtigungen ausdrücklich erlauben oder entziehen. Die effektiven Rechte ergeben sich aus Rolle, Gruppen und persönlichen Ausnahmen zusammen.
Papierkorb
Gelöschtes wiederherstellen statt endgültig verlieren
Gelöschte Firmen, Kontakte, Leads, Deals und Aufgaben wandern zunächst in einen workspaceweiten Papierkorb, erreichbar über ein Symbol in der Kopfzeile. Von dort lässt sich jeder Eintrag wiederherstellen oder endgültig entfernen; an jedem Eintrag steht, wie viele Tage bis zur automatischen Löschung bleiben.
Nach 45 Tagen wird der Papierkorb automatisch geleert. So bleibt versehentlich Gelöschtes eine Zeit lang greifbar, ohne dass der Bestand dauerhaft anwächst.
Kanal-Gating
Welcher Weg bei welchem Kontakt zulässig ist
Im B2B gelten für Telefon und E-Mail unterschiedliche Anforderungen. § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG lässt einen Werbeanruf gegenüber einem Unternehmen zu, wenn zumindest eine mutmaßliche Einwilligung vorliegt. § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG verlangt für Werbung per elektronischer Post dagegen eine ausdrückliche Einwilligung, und zwar ohne Unterscheidung zwischen Verbraucher und Unternehmen.
Wolfstrail CRM hinterlegt je Kontakt, welcher Kanal freigegeben ist und worauf sich die Freigabe stützt. Der Vertrieb sieht das direkt am Datensatz, statt es im Einzelfall selbst beurteilen zu müssen. Widersprüche werden erfasst und sperren den betroffenen Kanal dauerhaft.
Das Kanal-Gating ersetzt keine rechtliche Beratung und trifft keine Entscheidung über den Einzelfall. Es macht sichtbar, was hinterlegt ist, und verhindert, dass eine Sperre in der Hektik übersehen wird.
Die rechtlichen Grundlagen im Detail: Kaltakquise im B2BZuletzt aktualisiert: 22. August 2026 · Wolfswerk, Solingen
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